So schützt du deine Hände und zugleich die Umwelt

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Viele Unternehmen und ihre Arbeitskräfte achten heute auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit besteht für Betriebe zum Beispiel darin, die Schutzkleidung der Mitarbeiter möglichst lange zu nutzen. Vor allem die Arbeitshandschuhe haben bei täglichem Einsatz oft nur einen kurzen Lebenszyklus. Abnutzung, Verschmutzung oder Schäden machen einen regelmäßigen Austausch unvermeidlich. Das verbraucht nicht nur Ressourcen bei der Herstellung, je nach Art der Verschmutzung muss auch auf eine fachgerechte Entsorgung geachtet werden. Durch eine professionelle Reinigung und Reparatur jedoch werden die Schutzhandschuhe so lange wie möglich im Nutzungskreislauf gehalten und so Müll vermieden.

Waschen ist nachhaltiger als Wegwerfen

Im Privatleben wirft niemand ein Kleidungsstück weg, nur weil es schmutzig geworden ist. Es wäre viel zu teuer und ein zu großer Aufwand, sich ständig neu einzukleiden. Unternehmen haben hingegen oft keine andere Wahl bei ihrer Arbeitsschutzkleidung. Denn hier können Verschmutzungen den Einsatz erschweren und sogar zu Gefahrensituationen führen. Dies trifft besonders auch auf Schutzhandschuhe zu, die oft starken Belastungen ausgesetzt sind und schon nach kurzer Benutzung, z.B. durch verölte Handschuhoberflächen, kein gutes Handling mehr gewährleisten, also keinen hundertprozentigen Handschutz mehr bieten. Je nach Material wird der Handschuh dann entsorgt oder in Eigeninitiative gereinigt. Doch eignet sich eine herkömmliche Waschmaschine weder für die fachgerechte Entfernung von Industrieschmutz noch kann auf diesem Wege sichergestellt werden, dass die Arbeitshandschuhe nach dem Waschen noch den geforderten Schutz bieten.

Ähnlich sieht die Situation aus, wenn Lederhandschuhe Schäden wie offene Stellen, vor allem auf der Innenhand, aufweisen. In den meisten Fällen können kleinere Schäden problemlos repariert werden, allerdings nicht nach eigenem Ermessen mit Nadel und Faden. Die Reparatur von Leder-Schutzhandschuhen erfordert ein entsprechendes Fachwissen und das richtige Material zur Handschuhreparatur. Weil das hohe Kosten verursacht, entscheiden sich viele Unternehmen gleich für neue Produkte.

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ihren Mitarbeitern eine saubere, einwandfreie persönliche Schutzausrüstung (PSA) zur Verfügung zu stellen. Hier bietet ein Pauschalvertrag über Reinigung und Reparatur oder sogar eine Mietvollversorung (umgangssprachlich: Leasing) von Arbeitshandschuhen eine echte Alternative zum Neukauf, besonders wenn der Anbieter sich um alle Bedürfnisse rund um die Handschuhe kümmert. Unternehmen können hier nicht nur vorbildlich nachhaltig handeln, sondern sparen sich Logistik und Kosten für die Beschaffung von Arbeitsschutzkleidung, wenn sie die Handschuhe mieten.

So erhöhst du die Lebensdauer deiner Arbeitshandschuhe

Nachhaltig zu handeln bedeutet, keine Ressourcen zu verschwenden. Wird die Nutzungsdauer eines Arbeitshandschuhs durch fachgerechte Reinigung und Reparatur verlängert, wird die Umwelt gleich doppelt geschont. Es muss kein neuer Handschuh produziert werden, um ihn zu ersetzen. Und es entsteht kein Abfall, der wegen des anhaftenden Industrieschmutzes womöglich als Sondermüll entsorgt werden muss.

Und das Reinigen hat noch weitere Vorteile: Manche langlebigen Materialien wie Leder werden durch das Waschen weicher und feinfühliger, also besser für den Gebrauch, je länger sie genutzt werden. Sie entfalten ihre wahren Qualitäten erst mit der Zeit.

Leder-Schutzhandschuh greift in scharfkantiges Blech
Schutzhandschuhe aus Leder sind nach dem Reinigen noch angenehmer zu tragen (Foto: Thomas Junker / W+R INDUSTRY GmbH)

Viele Mitarbeiter gewöhnen sich auch an ein bestimmtes Produkt. Bewährte und beliebte Schutzhandschuhe können so lange weitergenutzt werden, selbst wenn der Hersteller sie vielleicht nicht mehr im Sortiment hat. Ihre Lebensdauer wird verlängert und damit ihre Auswirkungen auf die Umwelt reduziert.

Umweltschutz entlastet die Mitarbeiter

Der Traditionshersteller W+R aus Metzingen zum Beispiel stellt Nachhaltigkeit vor Markentreue. Umweltschutz wird hier besonders ernst genommen. Der schwäbische Handschuhhersteller reinigt und repariert nicht nur die eigenen Produkte, sondern auch sämtliche Handschuhe anderer Marken. Mit seinem Service W+R GLOVE CARE bietet er seinen Kunden einen geschlossenen Recycling-Kreislauf. Gebrauchte Arbeitshandschuhe werden abgeholt, in hochleistungsfähigen Industriemaschinen gereinigt, wenn nötig fachgerecht repariert und schließlich an den Kunden zurückgeliefert. So können Unternehmen lange mit den bewährten Produkten weiterarbeiten.

Wer die eigene Logistik noch weiter entlasten möchte, kann mit W+R auch eine Mietvollversorgung vereinbaren. Hier stellt der Hersteller die geeigneten Arbeitshandschuhe aus dem eigenen Sortiment zur Verfügung und holt sie regelmäßig zur Reinigung oder zum Waschen ab. Irreparable Handschuhe werden durch neue ersetzt, von Schadstoffen gereinigt und fachgerecht entsorgt. Dadurch, dass sich ständig die dreifache Menge dessen, was der Kunde an Handschuhe benötig, im Umlauf befindet, treten nie Engpässe auf. Während ein Teil in der Reinigung ist, wird ein weiterer genutzt und der Rest ist auf Lager vorrätig gehalten.

Die Reinigung und Reparatur von Handschuhen schont die Umwelt und das Budget (Foto: Benjamin Krohn / W+R INDUSTRY GmbH)

Fazit

Mieten statt kaufen bietet für viele Unternehmen eine gute, umweltfreundliche und vor allem wirtschaftliche Alternative. Bei vergleichbaren Kosten für einmaligen Einsatz können hier qualitativ hochwertigere Schutzhandschuhe mehrfach verwendet werden, und das bei schlankeren Beschaffungsprozessen und geringerem Logistikaufwand.

Unsere Hände sind unser wichtigstes Arbeitsmittel. Deshalb sollte es für uns immer Priorität haben, sie optimal zu schützen.

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